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Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kinder!

Sie haben ein homöopathisches Medikament verschrieben bekommen.

Wichtig ist nun die Einnahme nach Bedarf zu steuern.

Dies bedeutet :

1. Zunächst eine Gabe von z.B. 5 Globuli auf die Zunge und im Mund zergehen lassen. (kleine Kinder bekommen 1-3 Globuli) Nicht direkt davor und danach essen oder trinken!

2. Zunächst die Wirkung abwarten, lassen Schmerzen nach oder schläft der Patient ein, dann ist es gut .

3. Die weiteren Gaben erfolgen dann je nach erneuten Beschwerden. Häufig ist es günstig 5 Globuli in einem grossen Glas Wasser ( 200ml) zu verrühren und dann z.B . halbstündlich oder stündlich einen Teelöffel davon einzunehmen. (Bitte vorher nochmal ca. 10x umrühren)

4. Meiden Sie Kaffee / Cola,  Kamille, Pfefferminz, scharfe ätherische Öle und homöopathische Mischmittel ( z.B. Otovowen, Monapax, etc. )

5. Der Heilungsprozess und die Symptome sollten möglichst nicht gestört werden ! Manchmal ist aber eine zusätzliche Hilfe notwendig, dabei sind pflanzliche Mittel wie Sinupret, Bromelain, Schleimlöser, Nasenspray und Schmerzzäpfchen in Ausnahmefällen erlaubt.

6. Fieber sollten Sie aber möglichst belassen oder nur mit Wadenwickeln senken. Viele wichtige Abwehrstoffe arbeiten erst ab 38,5 Grad so richtig gut !! Kinder können auch Fieber über 40 Grad entwickeln.

 

Weitergehende Informationen:

Wenn Sie eine Besserung bemerken, ab er die Beschwerden noch da sind, nehmen Sie es weiter wie verordnet. Wenn die Beschwerden ab er ganz weg sind, dann nehmen nichts mehr ein, bis erneute Beschwerden auftreten.

Selten kann es bei sensiblen Menschen dazu kommen, daß sich die Beschwerden vorübergehend verstärken, weil der Körper zu stark reagiert. Setzen Sie dann zunächst das Medikament ab und fangen nach Abklingen der Verschlimmerung mit der halben Menge wieder an.


Sicher haben Sie schon einmal bemerkt, daß verschieden Menschen unterschiedlich sensibel sind, oder daß Sie empfindlicher werden, wenn Sie krank sind. Ein Medikament, daß Ihnen geholfen hat kann deshalb bei jemand anderem völlig ohne Wirkung sein. Sie sollten es also nicht ohne Rücksprache pauschal weiterempfehlen. Falls die Apotheke keine Kügelchen hat, konnen Sie auch Tabletten oder Tropfen nehmen. Dabei gilt dann, daß 5 Kügelchen einer Tablette oder 5 Tropfen entsprechen.

Die Erstverschlimmerung

"Bei der Homöopathie wird immer alles erst schlimmer, bevor es besser wird." So oder ähnlich spricht mancher Patient, der schon einige Erfahrung mit der Homöopathie gemacht hat.

Diese Aussage stimmt ­ manchmal.

Was bewirkt das homöopathische Mittel!?
Es setzt einen Reiz in Form eines energetischen Impulses. Es produziert eine Kunstkrankheit, die der Krankheit des Patienten ähnlich sein muss. Das ist entscheidend. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass der Impuls des homöopathischen Mittels stärker als die Krankheit sein muss. Ist der Impuls zu schwach, kann das Mittel die Krankheit nicht vertreiben. Die Heilkraft eines Mittels hängt von mehreren Faktoren ab: - Von der Ähnlichkeit zur Krankheit, - von der Potenzhöhe und - von der Dosis (Tropfen oder Globuli) - Stimmen alle diese Faktoren, kann die Heilung so vonstatten gehen, wie es Samuel Hahnemann gefordert hat, nämlich: rasch, vollständig und sanft. Antwort auf einen Reiz ... Setzt das homöopathische Mittel einen wesentlich stärkeren Reiz als die Krankheit es tut, wird der Organismus mit einer Verstärkung seiner Symptome antworten. Es ist der sogenannte Abwehrmechanismus, der die Symptome hervorruft. Der Abwehrmechanismus hält das innere Gleichgewicht des Organismus aufrecht, beziehungsweise stellt es wieder her.

Sie sollte jedoch, bei einer chronischen Krankheit, nach Stunden oder wenigstens Tagen wieder abklingen. Andererseits kann die Erstverschlimmerung insbesondere bei einer akuten Erkrankung ausbleiben, weil der Abwehrmechanismus ohnehin auf Hochtouren läuft, In welchen Fällen ist mit einer vorübergehenden Verschlechterung zu rechnen? Vor allem dann, wenn in der Vorgeschichte viele Unterdrückungen stattgefunden haben, Unterdrückung bedeutet: Symptome wurden beseitigt, ohne dass eine wirkliche Heilung stattfand, Dies geschieht zum Beispiel, wenn Hautkrankheiten nur äußerlich mit Salben behandelt wurden. Hier ist mit größter Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen, dass die Hauptsymptome zunächst schlimmer werden. Es ist, als ob man einen Tischtennisball unter Wasser drückt: Kaum lässt man los (verwendet man keine Salben mehr), springt er wie ein Schachtelteufel aus dem Wasser. Eine ähnliche Situation kann auftreten, wenn jemand lange Zeit Kortison oder andere entzündungshemmende Medikamente einnahm. Lassen Sie sich nicht entmutigen! Die Verschlimmerung ist oft eine arge Prüfung für den Patienten. Rufen Sie Ihren Homöopathen an und schildern Sie die Symptome. Anhand der Veränderungen auf den drei Ebenen - der körperlichen, seelischen und geistigen - kann er den Heilungsverlauf beurteilen.

Auch ist es wichtig, dem Mittel Zeit für seine Wirkung zu geben, Greift der Therapeut zu früh ein, kann das den Heilungsverlauf empfindlich verzögern oder ihn verkomplizieren. Sie sollte jedoch, bei einer chronischen Krankheit, nach Stunden oder wenigstens Tagen wieder abklingen. Andererseits kann die Erstverschlimmerung insbesondere bei einer akuten Erkrankung ausbleiben, weil der Abwehrmechanismus ohnehin auf Hochtouren läuft. In welchen Fällen ist mit einer vorübergehen-den Verschlechterung zu rechnen? Vor allem dann, wenn in der Vorgeschichte viele Unter­drückungen stattgefunden haben, Unterdrückung bedeutet: Symptome wurden beseitigt, ohne dass eine wirkliche Heilung statt­fand, Dies geschieht zum Beispiel, wenn Hautkrankheiten nur äußerlich mit Salben behandelt wurden. Hier ist mit größter Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen, dass die Hautsymptome zunächst schlimmer werden. Es ist, als ob man einen Tischtennisball unter Wasser drückt: Kaum lässt man los (verwendet man keine Salben mehr), springt er wie ein Schachtelteufel aus dem Wasser. Eine ähnliche Situation kann auftreten, wenn jemand lange Zeit Kortison oder andere entzündungshemmende Medikamente einnahm. Lassen Sie sich nicht entmutigen! Die Verschlim-merung ist oft eine arge Prüfung für den Patienten. Rufen Sie Ihren Homöopathen an und schildern Sie die Symptome.

Anhand der Veränderungen auf den drei Ebenen - der körperlichen, seelischen und geistigen - kann er den Heilungsverlauf beurteilen. Auch ist es wichtig, dem Mittel Zeit für seine Wirkung zu geben, Greift der Therapeut zu früh ein, kann das den Heilungsverlauf empfindlich verzögern oder ihn verkomplizieren. Kann eine Verschlimmerung fur den Patienten gefährlich werden? Normalerweise nicht. Eine Ausnahme machen extrem geschwächte Patienten, deren Lebensenergie nicht mehr in der entsprechenden Weise auf das Mittel reagieren kann. Ihr Organismus könnte überfordert werden, In solch einem Fall wurde der Homöopath von vornherein mit niedrigen Potenzen, zum Beispiel mit D-Potenzen und in einer vorsichtigen Dosierung behandeln. Aber dies sind sehr seltene Ausnahmen. Die normale und positive Reaktion des Abwehrmechanismus ist, dass nach einer kurzen Verschlimmerung eine anhaltende Besserung der Beschwerden folgt. Sollte doch einmal die Erstverschlimmerung hartnäckig anhalten, wird der Homöopath nach einem Mittel suchen, das die Wirkung des zuvor gegebenen in eine andere Richtung lenkt.

Hilfe für die Lebenskraft Vielleicht mag es herzlos erscheinen, wenn ein Homöopath bei einer Erstverschlimmerung nicht eingreift und den Patienten leiden lässt, Aber das Gegenteil ist der Fall. Er tut es, weil er beherzt ist und dem Patienten helfen will. Dieses Leiden ist nicht unnötig. Vielmehr zeigt es, dass der Abwehrmechanismus dabei ist, der Lebenskraft den Weg wieder frei zu machen. Eine Tendenz unserer Zeit, unserer modernen Gesellschaften ist, dass man möglichst alle Probleme schnell beseitigt, verändert, gebessert haben möchte. Es gibt scheinbar für alles "ein schnelles Patentrezept, seien es die Kopfschmerzen, eine Erkältung oder andere Beschwerden. Der Betroffene möchte moglichst rasch wieder zur Tagesordnung übergehen konnen. Doch die Natur folgt eigenen Gesetzen. Weil wir nicht mehr bereit sind, uns die Zeit für akute Krankheiten zu gönnen, müssen wir uns mit immer mehr chronischen Krankheiten auseinander-setzen. Also, lieber eine kurze Erstverschlimmerung ertragen und dafür eine lange Erkrankung ausheilen!

Peter M. Purkert, Puchheim

Während einer homöopathischen Behandlung können Sie uns immer erreichen: 

1) in der Praxis unter AB: 09131-897409

2) Mobil: Mittwoch Nachmittags und Wochende:

0175-5823595

3) per E Mail über unser Kontaktformular

4) bei sehr akuten Krankheiten erhalten Sie einer persönliche Hotline Nummer


Fieber möglichst nicht senken !

Viel trinken !

Keine Kamille , Pfefferminze, Kaffee, Cola !